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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 9.?

den, zu nähren vermag, verfemt und verdorret,als Erkenntnis des Guten und Bösen, Zärtelei,Ueppigkcit, Wollust? Wo noch Par.adies ist,Unschuld und Einfalt wohnen, ferne vom Baumder göttergleichen Erkenntnis, da blüht Gesundheitin Weib und Kindern, im Weinstock und seinenTrauben. Arbeit und Noch stärkt den Leib undunterdrückt Begierden: der Mutter wird die Geburtleicht, und dem Weibe das Joch des Mannes undder Kinder: sie sind dem Fluch ferne. Aber dortum den Baum der Lüsternheit und Feinheit sehetjene Schaar schmachtender Kranken. Das Weibwill und kann nicht empfangen, noch gebährcn:gebiert in Schmerzen ungesunde Frucht, die saft-los von ihrer Brust fallt, wie Sodoms Acpfelvom dürren Stamme. Die Herrschaft des Man-nes wird ihr Joch, Weib zu feyn Schande. Müs-siggang, Schwäche, Eigenwille, Spiunenfraß, un-natürliche, unersättcte Begierde dies cs czuixlnit arix Damms , die schöne süße Weiblichkeit,singen ja alle Romanhelden, Ritter und Weiber-dichter. Aus Fluch und Unflath ist ihr Paradiesgebaut, und je schwächer, üppiger die schöne Na-tur ist, desto mehr schmeichelt sie sich in dem Pa-radiese>

Müh' und Kummer des männlichen Lebensweß Früchte seyd ihr? Vergebliche Wünsche, fehl-geschlagene Hoffnung, ermattende Geschäfte, Schweißvor der Stirn, Gram im Herzen, ein ewiger Tau-mel und Roßgang unnützer, oft lasterhafter, undimmer fressender, abzehrcndcr Sorgen so ver-duftet das Tröpflein Menschcngeistcs, Erde zu Er-