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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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67
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des Menschengeschlechts.

6?

Darum wird ein Mann Vater und Mutterverlassen und an seinem Weibe hangen: Vater,Mütter, wenn sprechen wir so? Wir wollen, daß siean uns hangen sollen, tändeln, schmeicheln, undsind Tyrannen: fühlen nichts von dem Gottessinn,zu geben und nicht zu empfangen, zu warmen undnicht erwärmt zu werden. Ihr Elenden, rinnet derStrom aufwärts? und kanns ein Strom werden,wenn er nicht rinnet? Warum gabt ihr ihnen dasLeben, Schwächlinge oder Tyrannen, wenn sie nichtlieben, und euer Leben weiter geben sollen? Liebetihr? wohlan! lieber ihr nicht? desto arger!

Sehet, wie Gott liebt. Er will nicht Gegen-liebe, als in seinen Kindern. Denn lieben sie ihn,wenn sie sich lieben. Denn lieben sie euch, wennsie sich lieben, und stellen euch wider her.*)

*) Die Wilden sind auch hierin der Natur Adamstreuer: sie erziehn für die Welt und nicht für sich.Mit eigenen Manns- und Vaterrechlen, hörtfremden Manns- und Baterszwang auf. Dieheute so nothwcndigen Verschränkungen dieses Ge-bots im Paradiese sind aus der Bürger- undGütergesellschaft, aus Erbverträgen und mensch-licher Härtigkeit entstanden; Gesetze der Naturmüssen sie indeß nie aufheben sollen, wollen unddürfen.

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