des Menschengeschlechts. 6^
nicht ftin Leben? Und was ist ein Weib, die vondieser edlen Stelle weichet? Gebein des AbschcueS
und Fraß der Wurme--„Setze mich, wie ein
„Siegel auf dein Herz: denn Liebe ist stark wie der„Tod, und Eifersucht hart wie die Hölle!"
Und bauete ein Weib aus der Ribbe, die cevom Menschen nahm: welche Einheit unseres Ge-schlechts also. Eva war sein, wie Adam Gottes.Er hatte sie in sich getragen und als sein Fleischgcsleget — Paulus macht eine herrliche Deutungauf den Ehestand und auf die Kirche , die Christusauch als Palladium, Braut und Kleinod auf sichtragt und zu Gott bringet. — Unsere Wortgecech-tcn ärgern sich an Adams Bunde; so lasset dasWort Bund und saget: er war Haupt seines Wei-bes, Haupt seines Geschlechts: er hatte das Gebotempfangen und stand nun für das Haus! aus ihmerbauet, was wollet ihr mehr?*)
Gott führte sie zu ihm: „Güter und Haus„mögen die Eltern versehen; aber ein Weib wird„allein von Gott gegeben: denn nicht umsonst der
„wird den Mann schützen." Jeder weiß sa, daßder Mann das Weib schützen muß; nun wellteder Herr ein Neues schaffen im Lande: so fried-liche ruhige Zeiten, daß das wehrlose Weib demMann Mauer seyn könne.
») Der Orient braucht vom Weibe noch ringere Na-men: Schlauch der Frucht z.E. der so wenig denAdel des Kindes ausmacht, als der Beutel denWerth der Münze ec-