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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 6^

nicht ftin Leben? Und was ist ein Weib, die vondieser edlen Stelle weichet? Gebein des AbschcueS

und Fraß der Wurme--Setze mich, wie ein

Siegel auf dein Herz: denn Liebe ist stark wie derTod, und Eifersucht hart wie die Hölle!"

Und bauete ein Weib aus der Ribbe, die cevom Menschen nahm: welche Einheit unseres Ge-schlechts also. Eva war sein, wie Adam Gottes.Er hatte sie in sich getragen und als sein Fleischgcsleget Paulus macht eine herrliche Deutungauf den Ehestand und auf die Kirche , die Christusauch als Palladium, Braut und Kleinod auf sichtragt und zu Gott bringet. Unsere Wortgecech-tcn ärgern sich an Adams Bunde; so lasset dasWort Bund und saget: er war Haupt seines Wei-bes, Haupt seines Geschlechts: er hatte das Gebotempfangen und stand nun für das Haus! aus ihmerbauet, was wollet ihr mehr?*)

Gott führte sie zu ihm:Güter und Hausmögen die Eltern versehen; aber ein Weib wirdallein von Gott gegeben: denn nicht umsonst der

wird den Mann schützen." Jeder weiß sa, daßder Mann das Weib schützen muß; nun wellteder Herr ein Neues schaffen im Lande: so fried-liche ruhige Zeiten, daß das wehrlose Weib demMann Mauer seyn könne.

») Der Orient braucht vom Weibe noch ringere Na-men: Schlauch der Frucht z.E. der so wenig denAdel des Kindes ausmacht, als der Beutel denWerth der Münze ec-