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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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Einer: die Sinnenprobe und das Kosten der Schlan-ge sprach für ihn und ward Grund zur Verführung.Auch jede Folge, die er gab, Scham und Schuldund Strafe war kein Spmpron genossenen Gif-tes

Was war er denn? und warum hatte er einenso gelehrten Namen? Etwa weil die Schlange ihnso nannte? Und wie hatte ihn die nennen können,wenn er nicht also geheißen? Sie bauet ihre rei-zende Lüge eben auf den bekannten, durch den MundGottes bewährten Namen. Zudem nennet ihn Mo-ses historisch und lange vorher also, lasset ihn Gottselbst also nennen, ehe noch eine Schlange sprach,und spricht Gott aus dem Lügcnmunde der Schlange?

Erkcnntniß Gutes und Böses. Verstehts meinKind nicht bei diesem Apfel, wenn ich ihm sage: nicht; daran werd' ich sehen, ob du ein gutesoder böses Kind seyst?" Eben in der Einfaltund Dunkelheit liegt Klarheit und Pflickt des Kin-deraehorsams. So bald es abweicht und speculirt:was ist Erkenntnis des Guten und Bösen? soist die Sünde schon vor der Thür. Das Kind istnicht mehr Kind, sondern Philosoph, Metaphysikerund bald vielleicht Bube.

Weh, uns, wenn wir aus dem Munde derSchlange erst Deutung schöpfen! Der erste Lügner,Mvstiker und Metaphysiker von Anfang hatte nochzebntach mehr Unsinn dem unschuldigen Namen her-ausspinnen können; das trug so wenig zu seinerursprünglichen Bedeutung im Munde Gottes undim Ohre Adams bei, als er ja eben zur Absicht