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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 25

iragen? Der Erdklos war unrein, der Hauch, derihn beseelte, unrein; wie anders konnte das Gebildewerden? Aus stündlichem Samen gezeuget und vonder Mutter in Sünden empfangen.

Nur als der Reine unter den Unreinen erschiender zweite höhere Adam, siche da geschah wieder,was dort geschah. Geist Gottes wehete ein gelau-tertes Ecdgebilde im Leibe seiner Mutter an eSward der Sohn GotteS, Jesus. Die Gottheit weißgleichsam nur von Einer Mcnschenbildrmg, und derEngel spricht *), als ob er wieder von Adam spräche.

After- und Ueberweise reden von einer meta-physischen Seele, der Monade, die in uns denket,die aber weder Zeit, noch Ort, noch Art hat, denKörper zu durchweben: ein unvermögender Sultan,unwirksamer als die Spinne im Mittelpunkt ihresGewebes. Dies nennen sie Einfach, Geist, Sub-stanz die größeste Erfindung der Philosophieneuerer Zeiten und haben System über Systemersonnen, ein Todtenreich abgetrennter, unwirksamerSubstanzen (die aber innerlich, wenigstens schlum-mernd, desto mehr wirken) in scheinbare, ja nichtin wahre! Verbindung zu bringen. Der Erdklossoll sich selbst regen so ist Gotteswahrhcit, Le-ben, Empfindung in System, Lüge und Narrheitverwandelt! Ist etwas inniger, ewiger, bewahr-ter, als das Band zwischen Leib und Seele? Laug-nct ihr dieses, weil ein Erdklos cs nicht aus Druckund Stoß des Erdkloses zu erklären vermag, was

ch Luc. i, 35,