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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. rg

sich, und allwissende, allgegenwärtige, allmächtigeRegung des Erdkloses, darin ihn sein Urbildhauchte.

In ihrem Körper verliert die Seele Raumund Zeit: sie will und es wird : sie fühlet und weiß,was sie fühlet: hält den Körper, und ist doch nichtKörper. Ein Sturmwind geht vor dem Herrn her;aber der Herr ist nicht im Sturme. Ein Erbebender Glieder; aber der Herr ist nicht im Erbeben.Ein Feuer; aber der Herr ist nicht im Feuer.Olhem Gottes, ein sanftes Sausen; es ist der Herrund sein Abbild, die Seele.

Der das Band der sieben Sterne band undden Orion gürtete, band auch diese unzählbaren, sichunter einander geordneten Kräfte, die er durch ewigeEbbe und Fluth, durch Anstrengung und Erholungzufammcnhält, und daraus Engelsspeise, Gedanken,Triebe, Glaube, Thatigkeit, Leben bildet. NichtMond, nicht Sonne, keinem belebten Staube derWelt ist Gott so innig nahe, als mir: gegenwär-tiger Gott! ein wandelnder Hauch des Schöpfers.

Aber nur in einer Handvoll Erde siehe daden Widerspruch im Menschen, Himmel und Erde,die zusammengesetzten Ende der Schöpfung! Adamein Name des Nichts, der Niedrigkeit, Schwäche,Unreinigkeit und des Verschwindens.*)

*) Ich mag die Genealogie der Niedrigkeit in denorientalischen Erdename» Menschennamen, Adams»B 2