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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Ael teste Urkunde

Ncnnets, was in uns lebt, mit Namen von zeh-nerlei Kräften und Bildern; machts zu Strom undFlamme, ja gar zu Zahl und Saiteuspiel; der Erd-klcs athmet, siehe das Zeichen seines Lebens! Othemist von ihm, er erkaltet.

Othem Gottes ist in uns, eine Sammlung un-sichtbarer, mächtiger und so verschiedener, nur imDuft zusammengeordneter Lebenskräfte.* *) Wo un-ser Blick in diesen Abgrund hiureicht, sicht er zarteFibern, wie Grasesspitzen, sich regen: reizbar demHauche der kommenden Berührung: linder Othemhat sie durchwehet. Dort gehen Ströme, Röhren,Werkzeuge, Sinne der Empfindung. Die Röhrelebt nicht, der Strom lebt nicht, Othem ist in demStrome, feinerer Dust, der jene gröbere Reg-samkeit zum Leben lautert. Da blitzt Licht! daströmt Glut! das Herz schlägt, Gedanke und Willewandelt! tausend Düfte, Regsamkeiten und Kräfte,die uns durchwehen, und sonderbares Wunder! sich in sich zur Einheit finden, fühlen: ich binKraft! Siehe Gottheit! inwendige Gegenwart in

recht morgentändisch, d. i. mit ttebermachl sichtet,bis S. 38. und sonst häufig. Die Nase, dervorragende Lheil des Antlitzes wird bei unsererschönen Welt, die alles nur in den Augen undauf den Wangen liefet, zu nennen kaum getrauet;nicht so bei Griechen, Römern, am wenigsten imOrient, da war sie Othemgefäß des Geistes Got-tes, Kanal des Lebens. S. unten Anmerk.

*) Die Beobachtungen des großen Hallers über dieIrritabilität und Sensibilität im Abgrund ihrerUnterschiede leihen mir, was ich sage.