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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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des Menschengeschlechts. S

noch keinen Namen zu geben trauendas Mahr-lein vom Fall der ersten Menschen." Jsts Allego-rie? Geschichte? Fabel? Und doch stchts als zweiteSäule Herkules da, über die nichts weiter! vonder alle folgende Geschichte des Menschengeschlechtsausgeht.

Sodann folgt welch ein neues Stückwerk!Vom Zetcrmorde und Zeichen Kains: vom LiedlcinLamechs: eine Namcnreihe tausendjähriger Men-schenccdern: von Riesen und der Sündfluth undeinem Kasten Die philosophischen Schöngeistermüssen sich mit den Windeln unseres Geschlechtsmühen und sich ihrer schämen; wünschen, daß dieSündfluth sie weggcspült hätte oder sie höchstensnur im Eommentar des Schattcnspielcrs erscheinendürften.

Und doch seyd ihr, liebe, älteste und ewigeSagen meines Geschlechts, Kern und Keim seinerverborgensten Geschichte! Ohne euch wäre dieMenschheit, was so viel Anderes ist, ein Buch oh-ne Titel, ohne erste Blätter und Aufschluß; miteuch bekommt unsere Familie Grundstein, Stammund Wurzel bis auf Gott hin und Vater Adam.

Und alle sind sie in so einfältigem kindlichenTone! dem Munde der Vaterfage unter den Bau-men Morgenlands entnommen und von Moses sotreu und einzeln dahingestellt, als er sie, die Echoewiger Zeiten, vorfand. Und eine Zauberstimmc!so wunderbar und ferne, auch im Laute so anzüg-lich, wie im Inhalt, der Seele des Kindes, solange sie Kind seyn kann, ein bekannter Ton, eineliebliche Mutterstimme.