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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Christliche Neben und Homilien.

seinen Nachfolgern (Matth. 6 , 6 .) und die Jüngermußten ihn reckt eigentlich darum ersuchen, daß ersie das Unser Vater öffentlich lehrte. SeinKraftwort konnte das Bcod weniger zur Speise vie-ler Tausend segnen, und doch gcschahs olmc Geräuschund Affektation mit dem Gebete der siillesten Dank-sagung. Je mehr also ein Mensch dem Innern, demGeiste des Musters nahe kommt, desto weniger wirdihn das Aeußcre fesseln oder er sich dadurch wollenunterscheiden. Gebe Gott, daß die Gemeine derCbriste» wieder eine reine Brüdergemeine, und un-ser Altar wieder ein Tisch der Bruder, der Apostel,der Jünger Jesu würoe: aber weder du, noch ich

können sie auch durch alle Absonderungen dazu ma-chen, und wer sich in der Absonderung für vollkom-men und für höher hält, als seinen geringsten fremd-schcinendsten Bruder, der ist eben dadurch am fern-sten vom. Reiche Jesu.

M a tt h. r 8 , 3 - 7 .!!

Behüt uns Gott für allen Vorurtheilcn! aber dieWorurtheile der Absonderung und des geistlichen Stol-zes und der Handwerkssormen des ChristcnthumSsind die unverbesserlichsten und also ärgsten.

Sich selbst kann jemand das Abendmahl nurim dringendsten Nothsallc geben, und auch da nur,wo möglich, in der Gegenwart Andrer, in der Ge-meine des Herrn. Die Kirchcnvrdnung erlaubt esdem Prediger, wenn kein andrer da ist; ich würdemich aber auch dieser Erlaubniß aufs nvthdürstigstenur bedienen.

Dies ist meine Meinung, unvorgegriffen jederbessern.