und Homilien.
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diese flössen in ihre Feder und wurden .ein Buch fürdie Nachwelt und eine Regel der Kirstse. Sie dach-ten unter der innigsten Aufsicht Gottes und, unterder Lenkung feiner Gnade; aber noch immer behiel-ten sie im Schreiben ihre Seelen, ihre Denkart,ihre Sprachart: Gott redete nicht statt ihrer, son-dern durch sic; sie wurden Lehrer der Kirche; wasist Anstößiges und Unwürdiges in dieser Vorstellungvon der Göttlichkeit unsrer Schrift?
So wie nun in jedem heiligen Verfasser seineeigne Gaben wirkten: so, m. Z., muß cs noch vielmehr seyn, wenn wir die Schrift lesen und nützenwollen. Es wäre thöricht, zu erwarten, daß hierder Geist Gottes in uns wirken sollte, ohne daßwir selbst thatig dabei seyn müßten; thöricht, daßwir uns gute Gedanken wollten einwirken lassen,ohne dieselbe zu denken Eine solche Erwartung dergöttlichen Hülfe bei dem Gebrauche des Wortes Got-tes hebt allen Gebrauch der Vernunft auf, sie istwidersinnig und seltsam. Nichts kann in einer ver-nünftigen Seele wirken, ohne durch Mittel, durchGründe der Vernunft, durch Beweggründe, und ichmüßte den Augenblick das Wesen meiner Seele ver-nichten können, wenn ichs erwarten wollte, daß Gottin die Reihe meiner Gedanken Zwischengedanken ein-schieben, und mich, so unthäkig als ich wäre, zuetwas Besserm machte als ich bin. Laßt uns, m.Z-, bei dem besten Buche in der Welt klüger seyn,wenn wir etwas aus demselben lesen oder hören,und nicht erwarten, daß es durch eine Zauberkraftin uns wirke, ohne daß wir etwas dabei denken,sondern unsre Vernunft aufbiete», um jeden in uns