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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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274
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Christliche Neben

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Gott, der du den Weg Ihres Lebens kennestund ihn, mit väterlicher Hand, als die ewigeMacht, Weisheit und Güte selbst gezeichnethast, der du das Schicksal der Menschen Wiedcrhallihrer Gesinnungen seyn lassest, und einem verstän-digen, gütigen, freudig-wirksamen Gemüthe auchein freudig-wirkendes, glückbringendes Daseyn' berei-test, gewähre Ihr, für die wir bitten, ein solches,daß, unter deinem Wohlgefallen, Sie zum RuhmeIhres Stammes, zum Ruhme und zur Freude Ih-rer Eltern,' zum Wohle und Heile der Menschen,als eine verehrte und geliebte Fürstin, eine verstän-dige Nathgeberin, eine glückliche Gemahlin und Mut-ter, der Menschheit eine neue Wohlthäterin, Rette-rin der Unglücklichen, Stifterin vieles unsterblichenGuten, der Dank und die Freude Aller derer werde,für die Sie lebte und wirkte.

Und wie du Ihrem Geschlechts den Beruf undSegen gegeben hast, nichts als Gutes wirken zu dür-fen, und zwar das reinste menschliche Gute,in jedem Verhältnisse, mit stillwirkender Kraft zuerhalten und zu befördern, wie du Ihrem Geschlechtsund Ihr die Gaben dazu, ein treffendes Gefühl undMitgefühl für die Bedürfniffe und Pflichten der Mensch-heit, ein zartes, treffendes Gefühl des Anständigenund Edeln, Freude machender Güte und Großmuth,sammt einem nie ermattenden, fortwirkenden Triebe,mit einer immer neu aufblühcnden Hoffnung, jugend-licher Munterkeit und Freude geschenkt hast: so laßin dieser himmlischen Pflanze jeden dieser Keime zuden erlesensten Früchten gedeihen und ordne gütig da-zu das Geschick Ihres Lebens.

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