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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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226
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Christliche Reden

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Thrones jener ewigen Güte legen, die uns unsereverehrteste Landesfürstin neugeschenkt, Ihr uns wer-lhes Leben erhalten und sie mit einer Munterkeitund Freude belebt hat, die, wie ein kaum erwar-teter schöner Morgen, die grauenvolle dunkle Nachtbesieget. Sie lebt, die gcliebteste Mutter diesesPrinzen und ihr Kind lebt mit ihr. Sie hat amAnblicke seiner gesunden schönen Bildung den süßenTrost ihrer Schmerzen, Mutterfreuden genießen zukönnen, und vereint jetzt in ihrer stillen KammerIhre mit unfern Danksagungen, Ihre mit unfernzum Himmel gerichteten Wünsche. Nimm, 0 duunsichtbare, ewige Liebe, nimm was du in denHerzen der edelsten Theilnehmenden bei der frohenNachricht von der glücklichen Geburt dieses Prinzenan gerührtem Danke, an uneigennützigem, zartemWohlwollen, an reiner, segnender Freude sähest,nimm von allem das Zarteste und Schönste undlege es als eine Blume der Erquickung zum Haupteder Mutter, als einen Kranz des Segens auf dieBrust des Kindes, das wir mit aufgehobenen Hän-den auf deine Knie legen und deiner Obhut em-pfehlen.

Von der Mutter also zum Kinde, wendet sichunser segnender Wunsch zum neuen Ankömm-linge in unserm Kreise, den Vater, Großmutter,Bruder und Schwester, Verwandte, Freunde, Die-ner, alles, was unfern Fürsten, fein Haus, seinWohl, das Wohl seines Hauses und Landes liebt,mit bewillkommender Freude empfangen und alsPrinzen des Landes grüßen. Sey glücklich, jungerAnkömmling, auf der Bahn deines Lebens. Du