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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Ho Milien.

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Und du, gütige Vorsehung, in deren Schooße,in deren mütterlichen Hand der Erfolg aller unsrerWünsche ruhet, deiner höchsten Obhut sey die Lei-tung eines jungen Gemüths anvcrtraut, das dereinstauf das Wohl so Vieler Einfluß und Wirkung ha-ben soll. Vor dir sprach der fürstliche Jüngling:die Tage, meines Lebens sind auf deinBuch geschrieben, die werden sollten, ch' Einer derf elben da war:" Unser Wunschfür Ihn flehet dich an: cs seyen heilbringende

glückliche Tage! Rüste ihn aus mit allen Gaben,die er zu Seinem Stande und künftigen hohenBerufe bedarf, giebt ihm Liebe zu diesemBerufe, zu der schönen und schweren Pflicht, dieauf Ihn wartet. Zu der schönen Pflicht,Menschen ein Wohlthater, Freund und Beschützerjedes Guten, Erhalter, Stifter und Ordner heil-samer Einrichtungen, ein Vater seines Volks zuseyn. Au der schweren Pflicht, vor Welt undNachwelt, und vor Dir, du höchste Gerechtigkeitund Güte, Rechenschaft geben zu sollen von seinemLassen und Thun, von jedem seiner Entwürfe undGedanken. Zeitlebens halte Ihn rein von Vor-würfen, die Ihm diese Rechenschaft schwer, denZurückblick auf Sein Leben traurig machen können >vielmehr erwecke in Ihm, mit einer unauslöschlichenAchtung für alles Heilige und Große, jeden An-trieb zur Erreichung des edelsten, des Vesten. DerHerr segne Dich u. f.

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Herders Werker.Net. «,The»l. IV.