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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Christliche Reden

Menschheit untergraben; gegenscits Pflichten ange-nehm und leicht macht, die kein Zwanggesetz aufle-gen kann. Und dies sind eben die nvthwcndigsten,der Menschheit wesentlichsten Pflichten.

Darf ein Fürst Meinungen als Religion verschreiben?

Meinungen sind nicht Religion; Uebcr-eugunglasset sich nickt erzwingen; aufgezwungene Meinun-gen machen nur Heuchler.

Darf ein Fürst die Religion seines Landes ändern?

Dazu hak er keinen Beruf: der Beruf des Für-sten ist, sein Land zu schützen und durch gute Ge-setze zu regieren. Misbranchc aber im A'eußern er-stellen und Religion auf ihren wesentlichen Zweckzurückführen, ist seine edle Pflicht.

Darf ein Fürst Meinungen verbieten?

Innere Meinungen lassen sich nicht verbieten;der Ausbreitung gefährlicher Meinungen aber kanner-zuvorkommen und sie hindern.

Muß ein Fürst sich um die innere Religion einzelnerMenschen bekümmern?

Nein, wenn sie dem Staate ihre Pflicht treuleisten ; die Religion des Herzens stehet allein unterGott.

Was veranlassete es, daß die WorteVergebung derSünde" ins Symbolum kamen?

Die Harte einiger Christen, die in den Zeitender Verfolgung die Gefallenen nicht wieder aufneh-men wollten.

War dies recht?

Nein. Keinem Fehlenden, wenn er Neue b,-