und HomiUen.
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die sie so erhabne Rechte auf die Menschheit haben,und so wunderbar auf die Herzen der Menschenwirken. Religio» ists, die das Leben und die Ne-gierung der Fürsten sichert, die ihre Person undWürde heiligt, die allen Pflichten ibrer Untertha-nen unzerstörbare Festigkeit unk Einheit gewahret.Religion ists, die auch der Denkart des FürstenFestigkeit und Einheit giebt, die seinem Herzen beid>c größesten Wirksamkeit, ja selbst im tiefstenSchmerze jenen Lohn, jene Goctesruhe gewährt,die allein das Pfand und Vorgefühl ist einer ewi-gen himmlischen Hoheit.
Herr! unser Gott! gieb unserm geliebtestcnErbprinzen Carl Friedrich, was wir im allge-meinen Gebete dieser Versammlung mit aufrichti-gem Herzen Ihm wünschen. Verleib Ihm Starke-und Gesundheit, Einsicht und Weisheit,Gerechtigkeit und Güte, und den Gipfel vonAllem, Liebe zu dir und der Religion dei-nes Sohnes Jesu Christi, Liebe zu der herz-lichen Religion, für die seine Vater so viel thatenund litten. Sie tröstete dieselbe in ihrem Leidenund gab ihrem Gemülhe Hoheit und Würde: dennsie enthalt das höchste Bild göttlicher Güte undWeisheit, in der wohlthätigsten, sanftesten Gestaltder Menschheit. Von Kindheit auf, Herr, macheihm diese Religion lieb und dein Name werde ihmbeilig! so unauslöschlich heilig, daß die ersten rei-nen Kenntnisse und Empfindungen desselben Zriile-bens ihm Quell der Glückseligkeit werden und dieschöne Blüthe der Unschuld seines Herzens in sanf-tem Göttesfricden bewahren. Wie eine schöne Mor-