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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Ho milien.

Lossen Sie also), gnädigste Anwesende, die hierim Name» der Eltern und des Kindes vor Gottstehen, ihm die erste Frucht des Segens, die erjetzo unserm Lande geschenkt hat, als sein Geschenk,als sein Pfand der Liebe zu übergeben lassenSie mich die Stimme Ihres Herzens, des Herzensjedes Rechtschaffenen unsers Landes seyn, und fürunsere neugeborne Prinzessin also beten.

Herr Gott, du Vater und Quell alles Guten,aller Kinder, und auch dieses Kindes Vater! Nimmdas Pfand der Liebe, das du seinen edlen und gu-ten Eltern, und durch sie unserm Lande geschenkthast, als Pfand deines Eigenlhums ewig wieder.Du hast sein Herz gebildet, wie der Künstler Wachsbildet, ihm Kraft« und Gaben eingehaucht, wie derKünstlerTöne des Gesangs bildet: sey bei Ihr, du IhrGott und Meister, und sey Ihr Gott vonMutterleibe an!

Deine Lieb hat sie umfangen,

Ehe sie die Welt empfing:

An dein Herz ist sie gehangen,

. Eh sie auf die Erde ging;

und so müsse Sie an dir und deinem Herzen IhrLeben hin bleiben. Bilde Sie, die du gebildet hast,durchs Leben hin weiter, und rufe die Töne desGesanges hervor, die dir bei jedem Schritt IhrerWallfahrt zutönen sollen, zu deiner Freude und zumWohl der Menschen. Ihr christlicher Name soll jetztgenannt werden, nenne du ihn Himmel, und zeichneihn ein ins Buch der ewigen Liebe, daß er auch un-ter den Menschen immerdar hold klinge, und seyein Name der Liebe und der Verehrung.

§ 2