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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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64
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Christliche Neben

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net wird seyn der Mann, der den Herrn fürchtet,der auf seinen Wegen gehet, daß sein Geschlechtblühe wie ein Weinstock, seine Kinder wie Oehl-zweige um ihn her, und er sehe das Glück seinerKinder, Friede über sein Land und Segen und Ehreauf die Nachwelt, Annen.

Wir wollen mit vereintem Dank den Verssingen: So kommet vor sein Angesicht rc. rc. undbeten das V. U.

Text: Psalm i3g. v. rlr

Ich danke dir darüber, daß ich wunderbarlichgemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, unddas erkennet meine Seele wohl. Es war dir meinGebein nicht verholen, da ich im Verborgenen ge-macht ward, da ich gebildet ward unten in derErde. Deine Augen sahen mich, da ich noch un-bercitct war: und waren alle Tage auf dein Buchgeschrieben, die noch werden sollten, und derselbenkeiner da war. Aber wie köstlich sind von mir,Gott, deine Gedanken? Wie ist ihr eine so großeSumme? Sollte ich sic zahlen, so würde ihrermehr seyn, denn des Sandes. Wenn ich aufwache,bin ich noch bei dir.

Unser Text ist aus einem der umfassendstenund erhabensten Psalmen gleichsam Mittelpunkt undTiefe. David fühlt die innigste Gegenwart Gottes,wie überall, so im Innersten seiner Seele. Er,dem aller Himmel Himmel nicht zu hoch, und dieunterste Hölle nicht zu tief, und der Fittig der

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