Freude aufging und Gott unsre geliebteste LandeS-herrschast mit einer gesunden und wohlgebildctenPrinzessin erfreute. Wenn in irgend einer Sachedie Theilnchmung an Freuden des andern dem Her-zen süß und angenehm ist, so ists an den reinstenund menschlichsten Freuden, die unsre Natur ken-net, an Freuden der Vater- und Mutterliebe. Gottselbst hat zu dem, was seinem Herzen am nächstenund innigsten ist, kein andres Wort gewählt, alsVater, Mutter, Kind, Erstgeborner. Den Rathseiner Liebe über den Menschen, und sein Wohlge-fallen über den Gelicblesten aller Menschen, konnteer nicht anders bezeichnen, als daß er jenen zumBilde seiner Liebe schuf und in diesem das Kindsah, an dem sich seine Seele freute. Seine innig-ste Theilnchmung am Schicksal der Menschen istVatersorgfalt, Mutterliebe, so wie Christus diegrößte Freude der Erquickung nach Noch und Kum-mer, mit der Freude einer Mutter verglich, die ihrKind geboren hat, bei der nun Angst und Sorgewie ein Traum vorüber schweben. An solcher Freudenimmt jedes menschliche Herz Thcil, und gewiß einLand, eine Stadt Theil, wenn cs seinen Freundund Fürsten nun als Vater im lieblichsten Glanzeder Menschheit sieht. Auch für Fürsten und Für-stinnen giebts keinen andern Lohn als Freuden derMenschheit. Das Gold auf dem Schmucke ist nurfür den, ders sichet, nicht für den, ders tragt, unddumme Anbetung von Schmeichlern ist jedem Her-zen, das geehrt und geliebt seyn will, Ueberdrußund Eckel.
Nur menschliche und häusliche Wohlfahrt sind