und Homilicn.
L?
sie dies gethan heben: daß Gott sic dazu sandteund setzte, daß Gott durch sie sein Volk be-sucht. Das Gerücht ihrer Thaten verbreitet sichund ob sie gleich nicht wollen, so ist doch die lau-teste , die stillste Nachricht, die Empfindung derdurch sie Beglückten ihr Denkmal. Stellt dieWitt--we zu Nain und ihren Sohn, Maria und Lazarusan's Kreuz Christi, und fragt euch, was ihre Emp-findung mit dem unschuldig Leidenden, mit demSterbenden war, der ihnen ihren tobten Sohn undBruder wieder gegeben hakte? „Wer sich des Ar-men erbarmt, dessen wird sich der Herr wieder er-barmen. Wer Barmherzigkeit erzeigt, wird Barm-herzigkeit finden! "
O du Ewiglebendcr! du Vater unsers Schick-sals, vor dessen Blick das ganze Gemälde unsersDaseyns mit Leid und Freude ist: dessen Ohr un-sere Freudentöne und Klagen vernimmt: in dessenHerzen alle unsere Empfindungen wiedcrtöncn ! Mitweiser Hand vcrtheilest du Leid und Freude, betrü-best und tröstest und lehrest uns dadurch, daß auchwir trösten können. Gieb allen Betrübten undBlöden die Empfindung ins Herz, daß dein Augesie sehe, dein Blick sie finde, und sich ihrer erbar-me! die Stimme deines Geistes ins Herz, der zuihnen spreche, wie niemand zu ihnen spricht, derihnen das Wort sage: Weine nicht! und sie betenlehre. Sende aber auch zu rechter Zeit den Engeldes Trostes, der sie starke und erquicke mit demKelch des Lebens. Erwecke in Menschen das hoheGefühl, daß sie dein Arm seyn können, Menschen