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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Ho Milien.

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sahen etwas für ein Glück nicht an, sträubten mitbeiden Händen dagegen : Gott mußte uns zurWohl-lbat zwingen. Spät sahen wirs, daß er uns eineWohlchat gegeben: er that über rc.

Und solchem Gott wollten wir verschrei-ben? Stunde und Zeit und Ort und Gelegenheitbestimmen, wenn er uns helfen, wie er uns füh-ren, durch die Welt bringen soll? Nein, 0 Gott,ich bescheidc mich, du kannst überschwenglich thunüber alles, was ich bitte und verstehe. Aber dem-vhngeachtet will ich auch in der leiblichen Noch zudir fliehen, von allen Menschen verlassen, dich su-chen, mein Herz vor dir ausschütten. Wenn ich inder Welt denn wenig Freunde habe, wenn unsreUmstande auf diese oder jene Art bedrängt sind, wennbekümmernde und sorgsame Erwartungen unser Her;drücken, wenn wir vielleicht keinen Freund haben,der auf Erden unser Elend bemerkt, sich unsrer an-nimmt, uns Beistand leistet, da ist immer dermächtige, gütige Freund in der Nahe, zu dem wiruns hinwenden, dem wir unser Anliegen offenba-ren und anvertrauen können, der allein im Standeist uns zu helfen. Dann hebt sich die Seeleaus den Wolken des trüben Kummers empor, esist als käme sie in Freiheits-Gegenden. Das Herzfindet Erleichterung, wenn es mit dem spricht, derdie Liebe selbst ist. Man vergißt, was auf der Er-den ist; selbst die Noch wird klein, das Elend leicht,das Leiden verliert viel von seiner Gestalt, so wahrists, was ein alter Kirchenlehrer sagt:wenn ichin Nöthen bet' und sing, so wird mein Herz rechtguter Ding. "