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Christliche Reden
nung geboren (V. r — 12), ein Licht der Erdewird, ohne cs seyn zu wollen (V. 12— 16); denUeberfluß des Gesetzes geistig erfüllet (V. 17—2«),und doch von keiner Sclbstgcrechtigkeit weiß, sichkein minderes, unvollkommeneres Bild nimmt, alsdie Güte und Milde des himmlischen allscgnendenVaters (V. 21—48), und nicht vor den Augender Menschen, sondern allein vor den Augen desVaters, der in das Verborgene schauet, gesehenseyn will (Kap 6. V. r -- 21): dabei einfältigund in wahrem kindlichem Zutrauen auf Gottesallgemeine Vaterliebe wandelt (V. 22 — .84), nie-mand richtet, überall nach Billigkeit verfahrt (Kap.7. V. 1 — 12), und auf dem schmälsten, fürsich engsten Wege, die meisten Früchte bringen undüberall den Willen des Vaters rein und ganz thunwill (V. r 3 — 27). — Das alles sagt Jesus inder einfältigsten Volkssprache, die er Wort für Wortaus ihrem Munde nimmt, sich oft ihren Sprüch-wörtern nähert; aber dabei ihren gemeinsten undliebsten Vorurtheilen entgegcnredet, und in demsimpelsten Ausdruck sein Evangelium vortragt, wiecs je das menschliche Herz fasset und begehret. InAllem also haben wir uns vor nichts so sehr zuhüten, als vor dem Herr! Herr! sagen, demBetrachten, Nach sinnen, Schönfindcn;Thun ist die ganze Sache. Christus hat Alles soeinfältig vorgclragen, daß cs keiner Erläuterungbraucht: man erläutert sich nur weit weg der Sa-che , wenn man den Worten nachhanget. Christuspredigt die simpelste Volkssprache; er fasset den Edel-stein in so schmalen Rand, als er kann: lassetuns also nicht am Rande, sondern, am Inhalt
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