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Zur Philosophie und Geschichte Theil 16 (1822) Herders Leben
Entstehung
Seite
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Herders Lebe».

Lei

te, und mm, durch dielen Ruf, in die weite Zu-kunft und ins Ungewisse hinausgesetzc sehen mußte.

Sehr natürlich war umer diesen Umstandenseine Verlegenheit über die Wahl seines künftigenSchicksals. Ein schneller Entschluß war ihm jedochso dringend gemacht, und die Entfernung von seinenvertrauten Freunden war so groß, daß er wohlschreiben, aber ihre entscheidende Stimme nicht er-warten konnte.

An Hartknoch schrieb er aus Paris: „Wennman in einer Verlegenheit, oder unmittelbarvor einer wichtigen Veränderung, ohne Freunde inder Fremde sich befindet, durch Siiuationen undBefürchtungen sich umlagert sieht, und sucht als-dann die Meinung seiner Freunde, — und die sindstumm — das schmerzt!" —

In die Umstande selbst scheint er gegen seinenFreund nicht einqegangen zu seyn, lheils weil ernun doch einmal keine Antwort darauf erwartenkonnte, »Heils weil er besorgt haben mag, seineRigaer Freunde durch Hinneigung zu dem Entschluß,der ihn für mehrere Jahre von dort entfernt haltenmußte, empfindlich zu kranken.

Die Bedingungen des erhaltenen Rufes warenhöchst reihend und vonhcjihaft, sie mußten seinenaugenblicklichen Entschluß bestimmen. Resewitzschrieb ihm darüber: „der Prinz seye 16 Jahrealt,*) gutherzig und besitze für sein Älter und

Stand

*) Geboren den 3 , Jänner