in Königsberg von 1762 bis 1764. 47
die Zukunft sehen können) daß ich, in Hoffnung einergeneigten Zufriedenheit mit meinen Arbeiten, vonSeiten meiner Obern, und an meinem Theil, inErwartung einer fortdaucenden Gesundheit und Mun-terkeit, wenigstens 3 Jahre der Domschule zu dienengedenke: wobey ich aber auch hoffe, daß ein hoch-edler Rath in Krankheiten und wichtigen Angelegen-heiten, die Niemand voraussehen und bindern kann,gütige Nachsicht beweisen, und durch Dero sicheresVersprechen eines freien Logis, nebst der sps suc-uuäLnäi innerhalb der Schule, und gütigen Beför-derungen außerhalb nach der Lage der Umstände meinenStand erleichtern werden. Da ich dieses Versprechen freiund entschlossen thue: so hoffe ich eine geneigte Auf-nahme von Seiten Eines hvchweisen Raths, uni)wegen meines Verhaltens fernere Instruktionen. Sobald als ich über diese Sache völlige Gewißheit be-komme, so halte ichs vor meine erste Amts-Pflicht:zu lhun was ich thue und ich hoffe, daß ich hiesigenOrts keine Verwickelungen in Absicht meiner Aus-reise außer Land, und noch weniger aus meinerjetzigen Schule haben dürste — — und so vielhievon! —
Von Hrn. Hamann übcrschicke Eurer rc.eine Umarmung. Er sucht im Jordanus Bru-nus, und im S ax 0-G r a m m a ti c u s, im Euk-lid und Eaßiodor die Rübe, die er auf seimmKreuzzuge gesucht hak: und nicht gefunden har, undnicht findet, und — wie Sie und ich wünschen —finden mag. Die unendlichen Schwarmerei-cn desS c Hw e d e n b 0 r g s hat er auch letztens durchwan-dert. Ihn, den keine Muse mehr trösten kann» die