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Zur Philosophie und Geschichte Theil 16 (1822) Herders Leben
Entstehung
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i6 HecderS Lebe».

zu Huben und cs bleibt in jedem Füll höchst be-dauerlich , daß er die Entdeckung der vorzüglichenGeistes-Guben un seinem FumuluS nur erst so spätgemacht Hut!

Buld darauf" erzähltTccscho weiterfandsich ein neuer Anlaß, das große Talent Herderskennen zu lernen: ich hatte ein Flugblatt, Ge-schichte meines Herzens, an den Buchhänd-ler Kanter in Königsberg zu schicken. Der jungeHerder übernahm das Abschreibcn, Versiegeln undAbsenden desselben. Ein paar Posttage hernachschrieb mir Kanter: er habe in einem Paket einGedicht:An Eyrus, den Enkel Astya-g cs"*) voll Geist und Salbung gefunden, es so-gleich abgedruckt und mit großem Beysall der Ken-ner ausgegebcn; er bäte mich, ihm den

Verfasser zu nennen: Und wer konnte dieses an-

ders seyn als Herder? Er langnete es auchnicht, als ich ihn darüber fragte, ward rothund lächelte! "

Wenn Herder spater an die Bekanntmachungdieses seines ersten Gedichts, als Jüngling von

Jahren erinnert wurde beklagte er lachlendseine damalige Unkunde der Welt und Menschen.Er habe fest geglaubt , daß er durch das heimliche

Beylegen

*) AufKaiier Peter Hl. Enkel Peters des Großen an-spielend; der damals Friede mit Preußen gemachtund mehreren nach Sibirien Verwiesenen dieFreiheit geschenkt hatte. (B. Zr. pag. g8.)