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IV. Schönheit als Symbol
ist sich dabey einer gewissen Veredelung und Er-hebung über die bloße Empfänglichkeit einer Lust durchSinneneindrücke bewußt, und schätzt andrer Werthauch nach einer ähnlichen Maxime ihrer Urtkeilskrast."Kleine Erhebung, bei der Sinnenlust sich auch etwasdazu Ungehöriges zu denken! Unsittliche Anmaaßung,den Werth andrer darnach schätzen zu wollen, daß sie,nach einer ähnlichen „Maxime ihrer Urrheilskraft"mit Nebenbegriffen tändeln. „Das ist das Intel-ligible, worauf, wie der vorige Paragraph A n-zeigc that, der Geschmack hin aus sieht, wo-zu nämlich selbst unsere obere Erkenntmßvermögenzusammenstinimen, ohne welches zwischen ihrer Na-tur, verglichen milden Ansprüchen, biederGeschmack macht, lauter Widersprüche erwachsen wür-den." So wie der klarste Widerspruch erwachst,wenn der Geschmack, der im Anfänge des Buchs oh-ne Begriff urtheilen sollte, im letzten Paragraph so-gar ins Jntelligiblc hinaussieht, und dies Jntelligi-blc, als den Vereinigungspunkt unsrer Vermögen,das übersinnliche „Substrat der Menschheit" in ei-nem Spiel von Nebcnideen, worauf er leere undstolze Ansprüche an Jedermann stützt, gründet.
„In Ansehung der Gegenstände eines so reinenWohlgefallens giebt die Urtbeilskrast ihr selbst dasGesetz, so wie die Vernunft es in Ansehung des Be-gehrungS.vermögens lhut, und sicht sich sowohl wegendieser innern Möglichkeit im Subiekte, als wegender äußern Möglichkeit einer damit übereinstimmen-den Natur, auf etwas im Subjekte selbst und außerihm, was nicht Natur, auch nicht Freiheit,doch aber mit dem Grunde.der letzter», rühmlich demUe d e r si n n I i c h e n verknüpft ist, bezogen, in