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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und Künsten.

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säße er es gleich selbst, bleibt davon ungebildet. Daßman diese Wirkungen nicht immer richtig unterschiednoch weniger sie auf der Waage der Eultur wagte,hat den Künsten -selbst geschadet. Denn kann manihnen empfindlicher schaden, als wenn man ihnen ei-nen Unrechten Ort bestimmet und einen falschen Werthbeilegt? sey es zu hoch oder zu niedrig. Auf ihmkönnen sie sodann weder gedeihen, noch fortwirken.Soll der Musikus zum Tafelgesprach blasen; ist dasSchauspiel zur Zeitkürzung da; singt man, wo manheulen, und heult, wo man singen sollte ach derAnwendung so mancher unsrer schönen Künste, derMusik, der Schauspiele, der Dichtkunst u. f. Ach!

Woher die Verachtung, die man mit dem Wortschöne Wissenschaften und Künste ver-bindet ? Dem Schönen ohne Begriff und Zweck,dem Spiel mit Empfindungen oder Phantomen zurZeitküczung und Langenwcile, was gebührt ihnen an-ders als Verachtung? Eultivirende Künsteaber mit Ernst und anwcndendem Verstände behan-delt, kann nur der Thor verachten.