und Künsten.
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säße er es gleich selbst, bleibt davon ungebildet. Daßman diese Wirkungen nicht immer richtig unterschiednoch weniger sie auf der Waage der Eultur wagte,hat den Künsten -selbst geschadet. Denn kann manihnen empfindlicher schaden, als wenn man ihnen ei-nen Unrechten Ort bestimmet und einen falschen Werthbeilegt? sey es zu hoch oder zu niedrig. Auf ihmkönnen sie sodann weder gedeihen, noch fortwirken.Soll der Musikus zum Tafelgesprach blasen; ist dasSchauspiel zur Zeitkürzung da; singt man, wo manheulen, und heult, wo man singen sollte — ach derAnwendung so mancher unsrer schönen Künste, derMusik, der Schauspiele, der Dichtkunst u. f. Ach!
Woher die Verachtung, die man mit dem Wortschöne Wissenschaften und Künste ver-bindet ? Dem Schönen ohne Begriff und Zweck,dem Spiel mit Empfindungen oder Phantomen zurZeitküczung und Langenwcile, was gebührt ihnen an-ders als Verachtung? Eultivirende Künsteaber mit Ernst und anwcndendem Verstände behan-delt, kann nur der Thor verachten.