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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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360
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II. Vom Ideal

einer einzelnen Anschauung, die ästhetische Nor-malidee zum Ideal des Schönen und der Schönheit?

G rundsatz " 6.

Die Normalidec muß ihre Elemente zur Ge-stalt eines Thiers von besondrer Gattungaus der Erfahrung nebmen; aber die größte Zweck-mäßigkeit in der Eonstruktion der Gestalt, die zumallgemeinen Richtmaas der ästhetischenBeurtheilung jedes Einzelnen dieser Speciestauglich wäre; das Bild, was gleichsam ab-sichtlicb der Technik der Natur zum Grunde ge-legen bat, dem nur die Gattung im Ganzen»aber kein Einzelnes abgesondert adäquat ist, liegtdoch blos in der Idee des Beurihcilenden, welche(Idee) aber mit ihren Proportionen, als ästheti-sche Idee in keinem Musterbiide völlig in Loriui-o-tc> dargestellt werden kann."

Zweifel.

Eine aus einzelner Erfahrung genommeneIdee soll nicht nur ein allgemeines Richtmaasder ästhetischen Beurtheilung j e d cs Einzelnen der-selben SpecieS, sondern auch mit ihren Proportionenals ästhetische Idee ein dacgestelltcs Musterbilddes Musters werden, das der schaffenden Naturblos für die Gattung im Ganzen Vorgelegen, demaber kein Einzelnes adäquat ist? Musterbild fürdie ganze Gattung, aus einem Einzelnen abgezogen,dem kein Einzelnes adäquat ist?

Grundsatz" 7.

Wie dieses zugehe, (denn wer kann der Natur