II.
Dom Ideal des Schönen.
„G rund s a tz " i.
„Da es keine objektive Geschmacksrcgel, diedurch Begriffe bestimmte, was schön sey, gebenkann: so ist die allgemeine Mittheil-
barkeit der Empfindung des Wohlgefal-lens, und zwar eine solche, die ohne BegriffStatt findet, die Einhelligkeit (so viel mög-lich) aller Zeiten und Völker in Ansehungdieses Gefühls in der Vorstellung gewisser Gegen-stände, das empirische, wiewohl schwache und kaumzur Vermulhung gereichende Criterium der Ab-stammung eines so durch Beyspiele bewahrtenGeschmacks von dem ticfverborgnen, allen Menschengemeinschaftlichen Grunde der Einhelligkeitin Beurtheilung der Formen, unter denenihnen Gegenstände gegeben werden."
Zweifel.
Einhelligkeit in Beurtheilung der Formen,unter denen Gegenstände des Schönen gegeben wer-