I. Dom Erhabnen.
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VII. Das Erhabne im Wissen.
Dieses ist nicht die „Transcendenz," deren Er-habnes uns mit Vielem Nichts giebt, geräuschvoll-ohnmächtig, leere Schemate und Formen. Nahenwir uns ihrem Pandamonium, so gelangen wir durchzwey „blinde Anschauungen," die selbst bekennen,daß sie nichts sehen und nichts geben, als durchHüterinnen der Pforte in einen Vorhof, wo aufge-hangene „Schattcnkafeln" selbst bekennen, daß sie„Objektlose Schemen" sind und nicht wissen, wie vonObjekten abgezogne Worte auf sie zusammcnflogen.Ein scharfer Zugwind von „Paralogismen" führt unSsodann durch windige Kreuzgange von „Antinomieen"in die leere Halle der „leeren Vernunft," wo nachlanger Erwartung der leere Schall, „du sollt," ausdem absoluten Nichts ertönet. Die Echo tönt daSabsolute „Soll" rückwärts sehr vernehmlich imWorte „Los" wieder; denn was durch übersinnlichabsolute Pflicht Bedingungslos gebunden ward, kanndurch übersinnlich » absolute Freiheit Bedingungslosgelöfet werden. Also gehen wir leer aus dem Tem-pel, aber zu übersinnlichen Gesetzgebern und Nalur-schöpfern im absoluten Nichts aus Vollmacht der ob-jekrlosen leeren Vernunft gewürdet. Stolzes Spiel!Traum der Träume!
Erhaben im Wissen ist, was mit Wenigem Vielgiebt, mich auf einfachen Wegen Viel zu erkennenleitet, hell, mächtig, sicher, nicht aufdringend Worte