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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
320
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I. Vom Erhabnen.

3s o

Antwort.

Kebrt sich die Sache so? Ich achte und ehredie Natur, weil ich mich achte ; in mir verehre ichdas Erhabene und bin das Erhabenste, Stifter allesErhabnen, durch die Achtung, die ich mir selbstweihe. Die Ausführung dieses Systems kennenwir gnugsam.

Frage." 16.

Das Gefühl des Erhabnen ist also ein Gefühlder Unlust, aus der Unangemessenheitder Einbildungskraft in der ästhetischen Größcnscha-tzung für die (Größenschatzung) durch die Vernunft,und eine dabei zugleich crwcckte Lust aus der Ue-bereinstimmung eben dieses Urtheils der Unangemes-senheit des größten sinnlichen Vermögens zu Ver-nunftidecn, sofern die Bestrebung zu denselben dochfür uns Gesetz ist. "

A ntwo r t.

Das Gefühl des Erhabnen ist also Pein, einKampf zwischen der Vernunft und Sinnlichkeit;eine nnlustige Lust, eine lustige Unlust.

Frage" 27.

Es ist nämlich für uns Gesetz (der Vernunft,)und gehört zu unsrer Bestimmung, alles, wasdie Natur als Gegenstand der Sinnefür uns Gr 0 ßes enthalt, in Verglei-chung mit Ideen d e*c Vernunft für kleinzu schätzen."