I.
Vom Erhabnen.
>. Geschichte des Erhabnen in der menschli-chen Empfindung.
Wenn man vom Schönen spricht, denktman gern an die Griechen. Ist Ihnen ein Griechebekannt, der vom Schönen und Erhabnengeschrieben hätte?
B. Vom Schönen mehrere; Longin vomErhabnen. Vom Schönen und Erhabnen, nebeneinander gesetzt, kenne ich keinen.
A. Und doch war den Griechen, wie wir sahen,jene andre Verbindung des Schonen und Guten,des Schönen und Rechtschaffnen, Tapfern
rc'«^«-Z-L) so geläufig, und vom X««
uchyXc.» oder u'chys« sprechen sie nie?
B. In dieser Verbindung klingt schon das Wortwidrig. Wenn das Schöne ihnen das hervor sc hei-nende, das in jeder Art Vortreffliche war,so konnte, von Prunk und Großsprecherei)