und Kunstrichte re y.
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zahliche solche haben wir in Sachen deS Geschmackszmn Nachcheil der Sprache sowohl als jeder wahrenEmpfindung ; in Betreff des feinsten Punkts dieserist das Postulircn sogar unhöflich.
Verschieden ist der Geschmack der Menschen undmuß es seyn
r. Nach der Beschaffenheit ihrerOrgane, ihres Temper a ments, ihres K l i-ma. Gehet die Charte der Völker durch, ihr wer-det finden, daß mit den Nationalbildungcn sich auchder Geschmack der Völker in allem, was zur leich-ten Erfassung des Angenehmen und Schönen gehört,merklich ändert. So unterscheidet sich der Geschmackder Mongolen, der Indier, Perser, Türken, Grie-chen , in Ergötzlicbkeitcn , in Kleidung, Musik, inphantastischen Erzählungen, Spielen; in jedem Volkbemerkt man eine ihm eigne Wendung inZusammenfassung des Angenehmen, d.i. Lust un d Lieb e nach feiner Weise, dieohne Zweifel im Vau seiner Organe und ,im Ver-haltniß derselben zu de» ihnen entsprechenden Gegen-ständen den Grund hat. Mil einem liebenden Ne-ger über das Ideal seiner Schönheit, mit einemTürken über den Werth der Jtaliänischen Musik, miteinem Sineser über das Europäische Eerimoniel dis-putircn, hieße Zeit und Athem verschwenden; sowidersinnig es gegenseits Ware, wenn man den Ge-schmack ferner Zone», fremder Temperamente undOrgane wider Willen der Natur sich zueignen wollte.Was zum innigsten Erfassen und Genießen der Lustund Freude gehört, bleibt und bleibe dem Himmels-strich , unter welchem es empfangen ward. In Jta-