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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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und K u n s tr i c h te r ey.

20 t,

Wenn dasso wie" a.rfDinge geht, welche Dingesinds, die zwar nicht existiren, aber existiren konn-ten? Und wie stellt eine Kunst Begriffe kör-perlich dar? Eine Kunst, die Sinncnwahrheitdarstcllcn soll, Begriffe, die existiren könnten?Und da (der Kritik zufolge) nur das schön ist,was ohne Begriff gefallt, wie darf eine schöneKunst Begriffe darstellen, die nur ohne Begriffe(sonst waren sie unschön) gefallen dürfen? Uebcr-haupt Begriffe, die existiren könnten, mit Rück-sicht auf ästhetische Zweckmäßigkeit körperlichdarstellen, welch eine Forderung I Und dieser Wort-nebel wäre eine Erklärung der leibhaftestenKunst, zu dem großen Zweck, wie sieBegriffe,die existiren könnten, in leibhafter Sinnenwahrheitanschaulich - schön, ohne Vorstellung eines ZwecksZweckmäßig, ohne Interesse mit nothwendigem, all-gemeinem Wohlgefallen" darstellt? Lasset uns aber-mals den verlassenen Faden aufnehmen

Plastik, eine schöne Kunst der Menschheit.

Auch der Abwesenden Gestalt ist uns lieb; oftschwebt den wachend-Träumenden ihr Bild vor Au-gen, Diese Bildercrfasscnde, Bilder nicht lassendeEinbildungskraft war die Mutter der Plastik, derdie Natur selbst Borzeichncrin ward. Entwarf nichtsie selbst, die Natur, des Geliebten Schatten?Ein Umriß dieses Schattens, eine nach ihm ausdein Andenken gebildete Gestalt brachte dem Anden-kenden d.je ganze lebende Person wieder. So erzählt