und K u n s tr i c h t e re y.
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kcnittniß und Mathematik, werden also allem Schö-nen Grundlage werden, weil die Natur cs fordert.Diese mit Wahl und Absicht gebrauchen ist die durchalle Bestrebungen der Menschheit sich erstreckendeKunst, bei welcher es der Begriff dieses Gebrauchsschon mit sich bringet, daß die Mühe eine süßeMühe, der Ernst kein saurer Ernst sey. So weitdie Natur verschönert, d. i. vom Menschen seinerNatur harmonisch mit Wahl und Absicht angewandtwerden kann, so weit erstreckt sich das Gebiet desSchönen in Wissenschaften und Künsten.
Da alles dicß zum Wohlteyn der Menschengeschieht, so müssen jeder Bestrebung zur KunstBedürfnisse und Triebe, Begriffe und Neigungenzum Grunde liegen, ohne welche kein BestrebenStatt findet. Alles Lebendige in der Natur strebetzum Wohlseyn, d. i. die Natur sich, sich derNatur harmonisch zu machen; der Mensch alleinkann cs mit Vernunft und Ueberlegunq. Je zu reel-lcrn Zwecken er diese Harmonie zwischen sich undder Natur stiftet, desto würdiger ist seine Kunst;vom Wohlstände geht sie aus, und reicht biszum feinsten Wohlanstande: denn auch dieserist nach Verhältnissen und Zwecken ein der Mensch-heit wesentliches Bedürfniß. Beide Geschlechter tra-gen dazu bei; es ist das Werk, der Kampspreisihres Lebens. Daß ihre Neigungen hiebei frühe undrecht gelenkt, daß die Mittel dazu gefordert undrecht angewandt werden, dieß ist das fortgehendwach-sende Geschäft menschlicher Kunstweisheit.
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