und Schönen.
V. Vom Misbrauch der Namen des Ange-nehmen und Schönen, des Interesse, desReizes und der Rührung, des Begriffs,der Form und Zweckmäßigkeit, der Voll-kommenheit, allgemeinen Norm und desGemeinsinns am Schönem
Wie lange sollen Männer mit Worten spielen,und Jünglinge diese Wvrtspielerci bewundern? Wasangenehm, schön, zw eck massig, ge-fällig, was Jntcrresse, Form, Begriff,Gemein sinn sey, können wir alle wissen; eswürde eine rmcultivirte Nation anzcigen, der dieseWorte entweder noch unbestimmt wären, oder diesich solche wilfkührlich bestimmen ließe.
i. Angenehm, (weiß jeder) heißt was ma»gern anninimt; am meisten brauchen wir dasWort von Gaben, von dem, was uns als Ge-schenk zukommt. *) Eine Empfindung, eine
*) Der Römer gr-eim«, grati,-, u. f. ging eben dahe^aus; von einer freiwillig eizeigten, dankbar ange-