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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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7 6 -Vom Angenehmen

Gefühl disharmonisch. Unbeachtet der mütterlichenLlriebe einer Seekuh, ungeachtet dcS sinnreichen Kunst-Hanes der Biker kann unser Auge sich mit ihrer Ge-stalt kaum versöhnen. Ist vollends die des

Ampbibiums fürchterlich; stehet es, wie der Hippopo-lamus, riesenhaft da, so ist es uns gräflich.

A. Also von Schlamm und Ufer hinweg, wodie schaffende Natur gleichsam beengt war, ins freieMeer reiner Mcercsgebildc, wornach unheilt hierunser Gefühl s

E. Schone Gebilde des Meeres dünken uns allezu ihrer Wirklichkeit, d. i. zum Leben in ihremElement rein und fren und froh gebildete Gestalten.Als lebendige Fahrzeuge, als Schwi m m e r er-scheinen sie uns, wo Schiff und Schiffer Eins ist,durch die Wellen hindurch gleitend. Ihre vertheidi-gcnden Instrumente hat die Natur meistens dahinge-legt , wo das bewehrte Geschöpf sich Bahn machtund die Wellen durchschneidct, obgleich oft auch Sei-ten und Nücke» des lebendigen Schiffs im freienElement des Wassers ganz gerüstet und bewehrt wur-den. Außer diesen Waffen der Noch aber, in wiesanften Linien ist die Gestalt der Mecresbewohncrhinabgelcitct! Der Fisch schwebt und wiegt sichauf seinen Meercsflügcln, und schießt hinuntesi undfahrt hinauf, und streicht und sicuret. Ein unerreich-bares Urgcbilde lebendiger SchiffSbaukunst. Betrach-ten wir dabcy seine Empsindungswcrkzeuge, das far-benreiche Auge, mit dem er in seinem gläsernenHause hinauf-, hinab- zu allen Seiten sieht, und inseinem Element alle Gegenstände runder, größerwahrnimmt; von innen seine zarte Structur, vonaußen, Key so vielen Gattungen, die Glanzreichcn,