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Vom Angenehmen
naiven auf- und nieder; andre, berauschte, drebengrob oder hüpfend ein Rad sogenannter SangweisenUmher, nach denen sie Hüpfen und laufen. Leichte-re, feinere, insonderheit Bergvölker schwinge» sicham kühnsten Seil auf und nieder; fest und leisetreten sic auf jede kleinste Sprosse des Baums derZone. Wodurch, meynen wir, hat die Natur dieseleichte Sicherheit unsrer innern Elasticitat be-wirket? Etwa durch Harmonie allein?
B, Die liegt freylich, wie die festen Verhält-nisse der Baukunst, aller Musik zum Grunde, da sieaber die ganze Musik, ihre Kraft und Wirkung nichtausmachl, so muß der besondre Weg, den jetztdiese und keine andre Empfindung in ihrer Eigen-heit nach ihrem Maas und Ziel, in allen Wen,düngen ihrer Kraft nimmt, steigend und sinkend,nachlassend und widerstrebend, stark und schwach,rasch und ermattend, in einer Regel enthaltenseyn, einer sichern Regel.
A. Lage diese nicht vor uns? Der Cyklus deralle Töne und Gange durch ein unauflösliches Banddergestalt knüpft, daß mit Einem Ton uns alle ge-geben sind, und in ihm nicht nur Melodie, sondernder Gang aller Melodien möglich wird, auf einerfestbestimmten, höchstsichern Tonleiter, wäre diesernicht Regel? Was unter den Linien die gerade Li-nie, unter den Figuren das Quadrat oder Rectangulwar, die Basis der Richtigkeit, aus welchen alleinaber keine Form beweglicher Schönheit entspringenkonnte, das ist in Tönen die Harmonie, gleich-sam die Baukunst der Töne, aus welcher aber aucheben so wenig die viel-bewegliche Melodie der Lei«