^kl.- Vom Schönen und Angenehmen der Um-risse, Farben und Töne.
A. //Heil« heilig Licht! Quell des Lebens! Of-fenbarerin der Schönheit, Taqesbrunn! " Mit je-dem Tage sollten wir jene ausgehende Morgensonnealso anreden; wir wollen sie aber, so viel an unsist, besser preisen. Kennen wir etwas reineres« hol-deres, crfreucndcres, als das Licht?
E. Alle Nationen nennen es die Quelle derSchönheit. Vom Glanz, vom Schein leitetunsre Sprache das Schöne ab; es erscheinet..Wie Gold glanzt cs ins Auge und leuchtet.
A. Was giebt uns das Licht ?
E. Sich selbst; verborgen ist seine Pracht undKraft, mit allen ihren Heilbringenden Wirkungenund Wundern. Indessen, das fühlen und wissenwir alle, die Empfindung zu erwecken« die Schö-pfung zu regen, zu reizen, das ist des Lichtes ewi-ges Amt. Allem Lebendigen schafft die Sonne Thä-tigkeit und Genuß, die Warme eines fröhlichen Da-seyns. Ohne jene mächtige Lebenskugcl empfanden,genössen wir nicht.
A. Was stehet dem Licht gegenüber?