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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
16
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Dom Angenehmen

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B.Angenehm heißt Jemanden das, was ihnvergnügt; schön, was ihm b los gefallt; gutwas geschätzt, d. i. worinn von ihm ein objec-livec Werth gesetzt wird" spricht die Kritik.

E. Um so schlimmer für die Kritik, wenn, nachdiesem Wortspiel, was sie vergnügt, ihr nichtgefallt, und was ihr gefallt, sie nicht ver-gnü gt; wenn was ihr gefällt und sie vergnügt,von ihr nicht geschätzt, d. i. ihrem Object keinWerth gegeben wird und wenn was sie schätzt, d.j. dem sie einen Werth giebt, weder vergnügennoch auch blos gefallen kann. Ende!

tzung und Werthachtung. Dieses will auchbegehrt, das Schöne auch erkannt und ge-liebt seyn; das Angenehme endlich oder An-nehmliche, das W oh l g e l l i g c, Erfreuen-d e, V e r g n ü g e nd e, Beseligende liegt allenzum Grunde. Der Zweck unsers Daseyns ist Wohl-sevn; wie es erreicht, wie es beschränkt, wie seineverschiedenen Zweige einander untergeordnet werden,das ist die Aufgabe, leichter oder schwerer (nachdemman's angreist) in der Theorie, als in der Uebung.

H.

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