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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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Vom Angenehmen

ist unangenehm; was dagegen es erhalt, fördert,erweitert, kurz, was mit ihm harmonisch ist,das nimmt jeder meiner Sinne gern an, eignet essich zu und findet es angenehm, gesetzt, daß es auchein anderweit urtheilender Verstand nicht dafür er-klärte. Wir, die wir den Bezirk unsres Verstandeskennen, wie könnten wir die sinnlichste Empfindungunsres Daseyns auf eine Vcrsiandeshandlung bauentals ob jede Weise, wie das Universum uns afficirt,in der Empfindung des Sinnes, ja zuletzt in unscrmDaseyn selbst blos und allein ein logisches Pradica-mcnt wäre!

B. Nicht völlig also. Die Kritik spricht:,,Es ist nicht ein bloßer Beifall, den ich demAngenehmen widme, sondern Neigung wird da-durch erzeugt, und zu dem , was aufdie leb-hafteste Art angenehm ist, gehört sogar keinUnheil über die Beschaffenheit des Objects, daß die-jenigen, so immer nur aufs Genießen ausgehen, sichgern alles Urtheilcns überheben."

E. Dank also der Kritik, daß sic wenigstensden Genießern eine Empfindung an sich erlaubet.Da aber nicht bestimmt werden kann, wo die leb-hafteste Art der Empfindung, die unabhängigvom Urthcil seyn soll, anfangt oder aufhört: sowollen wir uns alle zu diesen Genießern zahlen, undWohl seyn, Heil, Gesundheit, als denGrund und Zweck der Existenz jedes Lebendigen be-haupten , wie tief auch die Kritik das unschuldige,

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