XVI
Vorrede.
degebrachthabens verachten sic, was dieNatur zu Stande gebracht hat, vernachlässigendie Wissenschaften, durch welche sie etwas zuStande bringen sollen, und werden die unerträg-lichsten Schwätzer, fahrende Raufbolde der Trans-cendenz, unwissende „Deducenken u priori." Sodarbten über die Erziehung der Jünglinge dieAlten nicht; andre cultivirte Nationen denkennicht also. Jene sagten, „philosophire mit We-nige!»," nutzbar, gründlich; zur Abstraktion fe-derten sic reifere Jahre. Diese sind über dasVerderbliche und Lächerliche des puren putcnScholasticismus zumal auf Schulen einig. Nurwir Deutsche dulren den Verderb junger Gemü-ther, die Verführung der jugendlichen Phantasiezu unnützen Künsten des Wortkrams, derDispu-tirsucht, der Rechthaberei, deS stolz-blinden En-thusiasmus für fremde Wortlarven, diese Ver-ödung der Seelen, die ignorante Merlei-dun g alles reellen Wissens und Thunsdie unerträgliche Verachtung allerGutcnund Großen, die vor uns gelebt haben; sieduften wir als erstes akademisches Studiumunter dem Namen der kritisch idealisti-schen T r a n s c en d e n t a, l p h i l o s v p h i egern und willig. Wir sehen sie als ein Phäno-menen an, dem man auch seine Zeit lassen müs-se, weil Alles seine Zeit habe. Und die Nach-barn spotten unser; und unsre Jugend verdirbtt r a n's c en d ire n d!
Die