Vorrede.
XIII
re, soll eben die Kalligone zeigen. Ueberdrü-ßig indessen deS Widerspruchs, meistens über Be-hauptungen, die eines Widerspruchs kaum werrhwaren, entzog sie sich diesem, sobald sie konnte.Sobald er kann, entziehe sich ihm auch der Le-ser: denn an den Principien deS „Begrifflo-sen, deS Zweckmäßigen ohne Zweck, deS.äst-hetischen Gemein sinn es u. f." ist nichts zuerbeuten. Jsts nicht traurig, daß die sich nen-nende ei n z i g m ö g li c he Philosophie dahin ge-hen soll, unserer Empfindung alle Begriffe, demGeschmacksurkheil alle Urtheilsgründe, den Kün-sten des Schonen allen Zweck zu nehmen, unddiese Künste in ein kurz- oder langweilig-äffisches Spiel, jene Kritik in ein allgermeingültiges, diktatorisches Aburtheln ohneGrund und Ursa eh zu verwandeln? Kritikund Philosophie haben damit ein Ende.
Und doch find, seitdem die Kritik der Ur-theilskraft erschien, diese Oscitanzen, die man zuandrer Zeit zu bekennen sich geschämt hätte, l e i-lende Ideen, Ordnung des Tages wor-den; sie haben, wie eS nicht anders seyn konnte,Keckheit und Insolenz, Begrifflose Unwiffenheitund allgemeingültige Anmaßung zu philosophi-schen Principien gewürdct. Fast ist (dies habenmehrere gefühlt) mit Leßing die Kririk desSchönen aus Deutschland ver! uwunden: woge-gen sich mit dem kritischen Zdealism in Theoriensowohl als Urtheilen tue Akritik in Form