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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
VIII
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Vorrede.

meingültig anbefohlen? Die Kritik der reinenVernunft. Durch sie ward die Philosophie,was sic nie gewesen war und nie seyn sollte,Phantasie, d. i. schlechte Poesie, Abstrak-tion e n d ic h r u n g. Isis ein Wunder, daßjetzt Alles so dichtet? absolut nothwendig, all-gültig, transcendcnral, kritisch. WaS man sonstkaum Hypothese zu nennen gewürdigt hätte,nennt man jetzt die einzig-mögliche Synthe-sis a priori. Der Meister, heißt cs, hats alsogeordnet.

2. Daß auf diesem Wege, der höchsten K e ck,Heit ein ojsner Marktplatz eingeräumt werde,war vorauszusehen und fast unvermeidlich. Gebteinein brausenden Jünglinge Macht und Gewalt;ja befehlt ihm Kraft Eures Namens und EuresWortkrams, ohne alle Erfahrung, d. i. ohn'alles feinere Ausmecken, nicht etwa nur außersich Welten, (die Kleinigkeit!") nicht etwa nurdas Urwefen, den Grund alles Daseyns, al-ler Kräfte und Ordnung, (eine fast lächerlicheKleinigkeit, von der nicht mehr die Rede seynsollte") sondern sinnen eignen Verstandzuschaffen; che er Verstand hat, schafft er ihneuch zusehends, transcendental-kritisch. Gott, dieWelt, sein Ich in der ersten, zweiten, zehntenPotenz läßt er vor euch entstehen; Er selbstwird vor euren Augen, ohne zu seyn,weilseyn abgeschmackt ist," und sagt euch Grobhei-ten, wenn Ihr seiner Keckheit nur entgegen ltsi