4«a Briefe zu Beförderung
uns unsre Kräfte vereinigen, um dem Menschenzu beweisen, daß in den u n e n d l i c h - v e r s c h i e-denen Lagen des Lebens er das innere Glück nir-gends finde, als in der wi rk sa m e n u n d t h a-kigen Einheit seines Charakters. Stre-bend nach eigner Vollkommenheit, die Vorschrifteneiner allgemeinen und wohlthatigeN Vernunft freiund standhaft befolgend, wird er Verirrungen,Verbrechen, inneren Vorwürfen entgehen. AlsMensch und Bürger wird er die Glückseligkeit imZeugniß seines Gewissens finden. So bringt derMensch die unendliche Verschiedenheitsei ner Em p f i n d u n g en , Gedanken, Be-strebungen z u r Ei nh e i t e i n e s wahren,reinen, wirksamen, m o ral i sc h e n C h a-rakte r s."
Und , darf ich dies edle Bild weiter hinaus-prägen: so liegt im Menschengeschlecht eine unend-liche Verschiedenheit von Empfindungen, Gedanken,Bestrebungen zur Einheit eines wahren, wirksamen,rein - Moralischen Charakters, der dem ganze»Geschlecht gehöret. Wie jede Klasse vo»
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diesem Entivurf sowohl, als in der Schrift bol»Bewußtsein, als allgemeinem Grun-de der Well Weisheit, (Erfurt r/gzf in de»Betrachtungen über das Universum(Erfurt t7?V und in jedem kleinsten Aussatz istdas Thema dieser Schrift l'uuita o0rnxc>sNe äs1'iukiui Inhalt und Sinnbild, und 1a oaraetärSvrai, Pur, ousiAigue et ruoral Charakter.
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