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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
Entstehung
Seite
397
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der Humanitär. ^7

Gewohnheiten von Jugend auf, einzeln und allge-mein einkchren. Die Menschheit ruft und seufzet,daß dieses geschehe, da offenbar jede Untugend undUntauglichkeit sich selbst straft, indem sie keinenwahren Genuß gewahret, und eine Menge Nebelauf sich und auf andre häufet. Offenbar sehcN wir,daß wir dazu da sind, dies.. Reich der Nacht zu zer-stören, indem niemand es für uns thun kann undsoll. Nicht nur tragen wir die Last unsers Un-glücks; sondern unsre Natur ist zu diesem und zukeinem andern Werk eingerichtet; es ist Zweckunsres Geschlechts, der Endpunkt unsrer Bestim-mung, uns dieser Unart zu entladen. Das ganzeUniversum treibt, wenn uns die Früchte des Werksnicht locken, mit Nesseln und Dornen. - Wassoll also Verzweiflung als unter einem nie abzuwer-fenden Joch? wozu der Traum einer von der Wur-zel aus unwiderbringlichen Menschheit?

Keine Hypothese kann uns werth seyn, die un-ser Geschlecht aus feinem Standort rückt, die esbald an die Stelle der gefallenen Engel stellt, baldunter ihre Vormundschaft und Oberherrschaft er-niedrigt. Die gefallenen Engel kennen wir nicht,aber uns keimen wir und wissen, wann und watumwir gefallen sind? fallen und fallen werden?

Das DafeyN jedes Menschen ist mit feinemganzen Geschlecht verwebet. Sind unsre Begriffeüber unsre Bestimmung Nicht rein; was soll dieseund jene kleine Verbesserung? Sehet ihr nicht, daßdieser Kranke in verpesteter Luft liegt? rettet ihnaus derselben und er wird von selbst genesen. Beim