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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
Entstehung
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388
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Briese zu Beförderung

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Ganzest wir arbeiten und dulden, säen undernten für einander.

Wie milde, wie sanft aufmuntcrnd; aber auchwie ernst und zusammenhaltend ist dieser Geist derMenschcngeschichke! Er läßt jedes Volk an Stelleund Ort: denn jedes hat seine Regel des Rechts,sein Maaß der Glückseligkeit in sich. Er schonetalle und verzärtelt keines. Sündigen die Völker, sobüßen sie ; und büßen so lange und schwer, bissie nicht mehr sündigen. Wollen sie nicht Kinderseyn, so erzieht die Natur sie als Sklaven.

Keiner politischen Verfassung tritt dieser Geistder Geschichte zerstörend in den Weg. Er wirstnicht das Haus dem Ruhigen über den Kopf zu-sammen, ehe ein anderes besseres da ist; zeigtaber dem zu Sichern mit freundlicher Hand Fehlerund Mängel des Hauses, und führt mit stillem FleißMaterialien herbei zur Stützung des alten, oderzum Bau eines bessern.

Nationalvorurlheile tastet er nicht an: denn inihnen als Hülsen oder harten Schaaken muß manchegute Gesinnung wachsen. Er läßt sie wachsen. Wenndie Frucht reif ist, verdorret die Hülse, die Schaalezerspringt. Ihm ists recht, wenn der Franzmannund der Engländer sich ihre ssurnanits und stnmn-nit7 Englisch und Französisch mahlen; desto weni-ger wird der Ausländer um sie zu seinem Verderbbuhlen. Aus seinem Herzen Muß eine Geliebtehervorgehn, die für ihn gehöret.

Am heiligsten sind dem Geist der Mcnschcnge-schichte gutmüthige Thoren und Schwärmer; sie sind