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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
Entstehung
Seite
389
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der Humanität.

ihm unter der besondersten göttlichen Obhut. OhneBegeisterung geschah nichts Großes und Gutes aufder Erde;, die man für Schwärmer hielt, habendem menschlichen Geschlecht die nützlichsten Dienstegeleistet. Trotz alles Spottes, trotz jeder Verfol-gung. und Verachtung drangen sie durch; und wennsie nicht zum Ziel kamen, so kamen sie doch wei-ter und brachten weiter. Lebendige Winde warensie über dem abgestandenen Sumpf; oder sie däm-meren ihn und machten ihn fruchtbar. Leeren Spottüber sie erlaubt sich nie der Geist der Geschichte;höchstens bedaurcn wird er sie.,, nicht brandmalev.

Alle überfeinen Eintheilungen der Menschennach Principien, aus denen sie ausschließend handelnsollen, sind dem Geist der Geschichte ganz fremde.Er weiß, daß in der Menschennatur das Principiumder Sinnlichkeit, der Einbildungskraft,des Eigennutzes, der Ehre, des Mitge-fühls mit and ern, der Gottseligkeit, desmoralischen Sinnes, des Glaubens u. f.nicht in abgetrennten Kammern wohnen, sonderndaß in einer lebendigen Organisation, die von meh-reren Seiten geregt wird , viele von ihnen , oft allelebendig Zusammenwirken:, Jedem von ihnen laßt erseinen Werth, seinen Rang,, feinen Ort, seine Zeitder Entwicklung; überzeugt, daß alle, auch unbe-wußt , zu E i n e m Zweck , dem. großen Principiumder Menschlichkeit wirken. Alle also läßt er zu ih-rer Zeit an Stelle und Ort blühn, Sinnlich-keit und die Künste der Phantasie, Ver-stand und Sympathie, Ehre, morali-schen Sinn und herligeäAndacht. Er