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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
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Briefe zu Beförderung

Geschichte auf; nämlich, die Be r ec h n ung derUnternehmungen zu einer künftigenbessern Republik, zur besten Form desStaats, ja aller Staaten. Dies Phantomtauschet ungemein, indem es offenbar einen edlerenMaaßstab des Verdienstes in die Geschichte bringt,als den jene willkührliche Staatsplane enthielten, jagar mit den Namen Freiheit, Aufklärung, höchsteGlückseligkeit der Völker blendet. Wollte Gott,daß es nie tauschte! Die Glückseligkeit Ei-nes Volks laßt sich dem andern und jedem an-dern nicht aufdringen, ausschwatzen, aufbürden.Die Rosen zum Kranze der Frei heir müssen voneignen Händen gepflückt werden, und aus eignenBedürfnissen, aus eigner Lust und Liebe froh er-wachsen. Die sogenannt -beste Regierungs-form, die unglücklicher Weise noch nicht gefundenist, taugt gewiß nicht für alle Völker, auf Einmal,in derselben Weise; mit dem Joch ausländischer,übel eingeführter Freiheit würde ein fremdes Volkaufs ärgste belästigt. Eine Geschichte also, die beiallen Ländern auf diesen utopischen Plan nach unbe-wiesenen Grundsätzen alles berechnet, ist die glän-zendste Truggeschichte. Ein fremder Firniß,der den Gestalten unsrer und der vorigen Welt ihrewahre Haltung, selbst ihre Umrisse raubet. VieleSchriften unsrer Zeit wird man zwanzig Jahrspäter als wohl - oder übelgemeynte Fieber-Phanta-sieen lesen; reifere Gemüther lesen sie jetzt schonalso.

Also bleibt der Geschichte einzig und ewig nichts,als der Geist ihres ältesten Schreibers, Hcrodots,