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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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49» VI. Wissenschaftliche Ereignisse u. Charaktere

Swedenborgs müssen es sogar gewußt haben, vonwem dort und hier das Bild oder die Aeußerung deserscheinenden Geistes unwissentlich abgezogen sey; sotreu und genau zeigt sich der Scher mit allen Man-geln und Vorurtheilcn seiner Individualität,nach Zeit, Sitten, Neligionsmcynungen, Lieblings-idecn, ja in seiner geheimsten Organisationselbst. Man sieht, welche Sinne Key ihm die zar-testen , welche dagegen minder ausgebildct gewesen.Musikalisch war er eben nicht; dagegen kommenüber Sprache, Gestaltungen, Gebcrden, über Nei-gungen und Wirkungskreise der Sinne, vorzüglich desGeruchs, über Lohn des moralischen, Strafe des un-moralischen Gefühls so feine Bemerkungen vor, daßman oft wünscht, Swedenborg wäre Dichter gewe-sen, dies Alles in Handlung zu sehen, oder wieDante zu zeichnen. Ec bleibt aber ein redlicherProsaist, ein wiederholender Erzähler. Der Unter-schied seiner Planetengeister z. B. ist aus den Me-tallen gezogen, die mit jenen Weltkorpern einerleyBezeichnung haben; aus dem Quecksilber werden dieGeister des Merkurs, aus Bley die Geister Saturnscharakterisiert. U. f.

Die Traume dieses Geistersehers durch neueTräume einer fremden Metaphysik zu erläutern, wäreein überflüssiges gutes Werk; das nöthigcrc scheintsie aus dem Träumenden selbst zu erläutern, da sieseine Metaphysik sind. Metaphysik seines sammt-lichen Wissens, Empfindens, Denkens, Höffens,Thuns und Lebens; durch einen Mißbrauch sei-ner Phantasie entstanden, und durch ihn fort-wickend.