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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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des vergangenen Jahrhunderts. 49 r

Wie aber ? hat Swedenborg aus seinem Gci-stcrceich nicht sonderbare Nachrichten und Aufschlüssegebracht? Z. B. In welchem verborgnen Bchalt-niß jenes Papier stecke? daß in Stockholm jetzt einBrand sey, ob Er gleich damals in Gothenburgwar; das geheime Gespräch, das die Königin mitihrem verstorbenen Bruder voreinst in Charloltenburggcführct*)." Erzählungen der Art begründen nichts,da Swedenborg selbst kein Ncuigkeitforscher aus je-ner Welt, sondern ein Bote des geistlichen Sinnesder Schrift sepn wollte; übcrdem sind sie aus dertrüben Quelle, von Hören-Sagen, gcschöpfet.Und dann, wie weit reicht in unsrer Seele das dunkleLand der Vermuthung, der Ahnung? Sagtuns nicht oft ein Traum, worüber wir wachend lang',aber vergebens nachsannen und spekulirttn? Undein verständiger Mann, der vor allen andern seinTraumvermögen in Thätigkeit gesetzt hat, auchwachend muß er viel aus träumen**).

Ernst und bedeutend winkt Adrastea denMenschen durch Swedenborg zu, auch fromme Ge-danken , biblische Sprüche und Bilder, einen geisti-gen Sinn der Schrift u. f. nicht über Maas

*) Swedenborg vom Himmel und der Geisterwelt.Vorbericht.

**) Wenn Ein Kopf in D. Galls Sammlung zudessen Beobachtungen zu wünschen wäre, so istsSwedenborgs. Es scheint ihm Jahre gekostet zuhaben, bis sein Trieb Fertigkeit ward, und sichihm das Geisterreich austhat. Und fast dreißigJahre hat er diesen Trieb geübet.